Firemail Freemail - ein Blick zurück


Ein Funke für eine große Zukunft in der E-Mail Kommunikation

Die Zeiten in denen Kontakte nur über das Telefon und den Briefverkehr wahrgenommen wurden, sind längst vorbei. Das Versenden von E-Mails ist sowohl im Privatleben, als auch im Beruf nicht mehr wegzudenken. Praktisch jeder Bundesbürger, der zumindest schon zur Schule geht, hat wenigstens einen E-Mail-Account. Da nicht jeder Anbieter die gleichen Voraussetzungen mitbringt, wie seine Konkurrenten, muss der Anwender sich jedoch für ein Angebot entscheiden. Die Geschwindigkeit, der Leistungsumfang und die Sicherheit stehen dabei besonders im Fokus. Aber auch die Größe des Anhangs und die Bedienfreundlichkeit sind wichtige Faktoren.

Einer der leistungsstärksten Freemail Anbieter, der vor über 10 Jahren große Erfolge verbuchen konnte, war Firemail. Der Name kam in Verbindung mit der Suchmaschine Fireball zustande.

Im Jahre 1999, genaue Aufzeichnungen darüber gibt es heute leider nicht mehr, wurde Firemail entzündet. Zuerst wurde Firemail 02/2000 dokumentiert. Zur Blütezeit der alten börsennotierten Webdienste 2000, wurde firemail von Lycos übernommen. Nach der Übernahme von Lycos Europe ging es mit dem Freemail Dienst jedoch stetig bergab. Freemail war das Zauberwort, welches die Kunden zum Anbieter lockte.

Zum 01.06.2004 wandelte Lycos den Freemail Anbieter jedoch zu einem kostenpflichtigen Angebot um. Während des Übergangs waren die Kunden noch unter ihrer Adresse, die ihnen vom Freemail Anbieter gestellt wurde, erreichbar. Später sollten für die Angebote jedoch mtl. 2,90 EUR gezahlt werden. Im Jahr über 30 EUR für E-Mail zu bezahlen, war den meisten Kunden jedoch zu viel. Mit dem früheren Freemail Angebot hatte dies nichts mehr zu tun.

Die Entscheidung zwischen den Kosten oder dem Wechsel des Anbieters ist daher den wenigsten schwer gefallen. Auch wenn zur damaligen Zeit gemutmaßt wurde, dass andere Anbieter bald ebenfalls abkassieren würden, so hat sich dieser Trend bis heute nicht durchsetzen können. Es gibt zwar von zahlreichen Anbietern ein Zusatzangebot, welches kostenpflichtig ist, ansonsten ist es aber bei der Freemail Variante geblieben.

Firemail hat mit dieser Aktion seinen eigenen Untergang besiegelt. Dennoch ist dies noch nicht das Ende der Geschichte. Im Jahr 2011 geht der ehemals sehr beliebte Freemail Anbieter wieder online und wagt einen neuen Versuch.